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SUMMARY:Offshore grünen Wasserstoff erzeugen
DESCRIPTION:Vortragender: Prof. Moustafa Abdel-Maksoud, Institut für Fluiddynamik und Schiffstheorie, TU Hamburg\nForschende der TU Hamburg arbeiten an einem bahnbrechenden Konzept: Auf einer weit draußen im Meer schwimmenden Windkraftanlage soll Wasserstoff erzeugt und per Schiff nach Hamburg transportiert werden.\nIm Projekt „ProHyGen“ setzen sie auf eine eigens entwickelte 5 MW Windkraftanlage, die auf einem gigantischen Floß schwimmt und im Atlantik oder in der Nordsee autark betrieben wird. Im geräumigen Rumpf des stählernen Schwimmkörpers befinden sich Anlagenkomponenten mit einem flüssigen organischen Wasserstoffträger, der mit Wasserstoff be- und wieder entladen werden kann.\n„Das ist keine komplette Neuentwicklung“, sagt Projektleiter Maksoud. „Rotor, Nabe und Antrieb sind Standard“. Eine innovative Neuentwicklung hingegen ist der Schwimmer samt Turm, der vom Hamburger Unternehmen Cruse Offshore GmbH entwickelt und vom Institut für Fluiddynamik und Schiffstheorie der TU Hamburg optimiert wurde. „Wir orientieren uns an schiffbaulichen Herstellungstechnologien, haben aber dabei die Möglichkeit der Serienfertigung im Blick. Die Struktur lässt sich in jeder Schiffswerft bauen“, sagt Maksoud. Die CRUSE Offshore GmbH (www.cruse-offshore.de) ist für die industrielle Verwertung der Ergebnisse des BMWK-geförderten Projekt zuständig. CEO Jens Cruse wird anwesend sein.\nDas Wesentliche der Anlage verbirgt sich im Innern. Da wäre zunächst die Dampf-Meerwasserentsalzung, die destilliertes Wasser liefert. Der Dampf für den Prozess wird durch die Nutzung der bei der Wasserstoffelektrolyse entstehenden Abwärme erzeugt. Für den Transport wird der Wasserstoff in einem organischen Wasserstoffträger (LOHC) gespeichert, dieser Prozess wird Hydrierung genannt. Im flüssigen Trägermaterial eingeschlossen kann der Wasserstoff druck- und gefahrlos transportiert werden. Neu und weitgehend unerforscht ist der Betrieb solcher Anlagenkomponenten unter Seegangsbedingungen. Zwar sind bereits Entsalzungsanlagen auf Kreuzfahrtschiffen im Einsatz, auf schwimmenden Strukturen jedoch sind Elektrolyse und Hydrierung bislang wenig erforscht. Deshalb steht die numerische Simulation im bewegten System im Vordergrund.\nDatum: 25.03.2025\nUhrzeit: 19 Uhr\nDer Eintritt ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.\nBildquelle: Cruse Offshore GmbH\n
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ORGANIZER;CN=Wolfgang Bauhofer:MAILTO:wolfgang.bauhofer@zukunftswerkstatt-buchholz.de
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