Zukunftswerkstatt unterstützt erfolgreich Teams bei Jugend forscht.

 

Ökologische Fleckentfernung, Katastrophenschutz im Vorgarten und ein Raketentriebwerk – mit diesen Themen gewannen Teilnehmer aus dem Landkreis Harburg, unterstützt von der Zukunftswerkstatt Buchholz, bei der Regionalausscheidung des aktuellen Jugend forscht-Wettbewerb. Zwei erstplatzierte Teams nehmen damit teil am folgenden Landeswettbewerb.

 

Louis Kahl und Moa Kathinka Behn von der IGS Buchholz machten den 1. Platz im Feld Schüler experimentieren (bis 14 Jahre) in der Kategorie Chemie. Unterstützt von der Ehrenamtlichen Kirsten Lösch von der Zukunftswerkstatt untersuchten sie, ob hartnäckige Flecken wie z.B. von Ketchup auch ohne Einsatz künstlicher Reinigungsmittel entfernt werden können. Ihre Empfehlung: Zitronensaft!

 

Klara Geissen und Merle Ernst vom Gymnasium Am Kattenberge fragten sich mit Blick auf die Überschwemmungskatastrophen des letzten Jahres, wie die Wasserspeicherfähigkeit von Böden erhöht werden kann. Ihr Ergebnis: Durch Beimengung des ökologisch unbedenklichen Stoffs Stockosorb in den Boden, können Gärten deutlich mehr Niederschlag im Boden halten und damit die Überflutungsgefahr reduzieren. Betreut vom Ehrenamtlichen Hans-Wolfgang Lüke von der Zukunftswerkstatt gewannen sie den 1. Platz in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.

 

Enno Schnackenberg, Auszubildender an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg, machte sich an den Bau eines Raketenantriebwerks. Ziel des Projekts war die Reduzierung der Kosten durch die Verwendung weithin verfügbarer Herstellungsprozesse. Dafür wurde für ein 1 kN Triebwerk eine Brennkammer konzipiert, welche sich durch Zerspanungs-und Fügeprozesse herstellen ließe. Dafür erreichte er, betreut durch die Hauptamtliche Heyka Buhmann von der Zukunftswerkstatt, in der Kategorie Technik den 2. Platz.