Schule macht Ferien, die zukunftswerkstatt aber nicht

In den Sommerferien war viel los in der zukunftswerkstatt. Von Bionik, über die App Programmierung bis hin zum Bau von E-Gitarren- für alle war etwas dabei.

In der zukunftswerkstatt konnte man sich diesen Sommer richtig austoben und an zahlreichen Workshops teilnehmen. Für jeden war etwas dabei und dies wurde gerne genutzt.

Die Ferien starteten mit dem Bionik Workshop. An zwei Tagen drehte sich alles rund um Biologie und Technik. Wo hat sich die Technik Tricks und raffinierte Lösungen aus der Natur abgeschaut? Woher stammt der Klettverschluss und was können die Blätter der Lotuspflanze? 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind diesem und vielen weiteren Phänomen aus der Natur auf die Spur gegangen. „Am meisten Spaß hatten wir beim Experimentieren, weil man so viel ausprobieren konnte und am Ende auch mitnehmen durfte“, so die zwei neunjährigen Ann-Sophie und Greta.

Parallel dazu fand an vier Tagen ein E-Gitarrenbau Workshop statt. Dabei haben musikbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Anleitung des ehrenamtlichen Mitarbeiters Michael Henze aus Bausätzen voll funktionstüchtige E-Gitarren hergestellt. Damit die Gitarren auch bei dauerndem Gebrauch noch gut aussehen, wurden die bunten Gitarrenkörper von der Firma Grundt kostenfrei mit Klarlack überzogen. „Dafür sind wir sehr dankbar“, so Michael Henze. 
Vom Ergebnis kann man sich im September auf dem Buchholzer Stadtfest überzeugen, wenn die Gitarrenbauer ihre Instrumente bei einem kleinen Konzert präsentieren.

Beim Wasserraketenworkshop wurde es dann richtig nass. 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen bauten Wasserraketen, die bis zu 15 m in die Luft geflogen sind.

Austoben konnten man sich auch im Labor, denn beim „metallische Gegenstände schützen und bewahren“ Workshop ging es darum, ein Verständnis für Korrosion (Bedingungen des Rostens) zu entwickeln. Warum ist es so wichtig, sein Fahrrad möglichst nicht im Freien stehen zu lassen oder wieso sind Münzen mit Kupferüberzug rotbraun, Kupferdächer aber häufig grün?

Und wer lieber eine eigene App bauen wollte, konnte dies im App-Entwicklungsworkshop tun. 10 Teilnehmer und Teilnehmerinnen durften sich ihr eigenes Spiel für ihr Smartphone programmieren.

Das App-Programmieren wird in der zukunftswerkstatt im Rahmen der AG weiter vertieft. Dieses Mal aber viel umfangreicher. In dem Nachmittagsprogramm „PapperlapAPP“ lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Schulen des Landkreises über ein Schulhalbjahr Grundlagen der App Programmierung kennen und bauen sich dabei Schritt für Schritt ein eigenes Spiel für ihr Smartphone. Wir sind gespannt, was dabei rauskommt.