Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung besucht die zukunftswerkstatt

Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, besuchte am Freitag, den 29. Juni, die zukunftswerkstatt. Der promovierte Physiker war von der Einrichtung beeindruckt.

„Der Besuch der zukunftswerkstatt hat mich sehr inspiriert. So eine Einrichtung könnten wir auch gut bei uns in Ostwestfalen brauchen.“, äußerte sich Dr. Jörg Dräger, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung anerkennend zum Konzept der zukunftswerkstatt. Dr. Dräger war am Freitag, den 29. Juni der Einladung Prof. Wolfgang Bauhofers gefolgt und machte sich persönlich ein Bild von der Einrichtung.

Obwohl schon Ferienzeit in Niedersachsen, konnte sich Dr. Dräger im Gespräch mit Teilnehmer/innen zweier Veranstaltungen, 3D Druck und Maker-Workshop, von deren MINT-Begeisterung überzeugen.

In einer kurzen Präsentation, bei der auch Heiner Schönecke, einer der Gründerväter der zukunftswerkstatt anwesend war, stellte Prof. Bauhofer das Engagement der zukunftswerkstatt im Bereich digitale Bildung vor. Die zukunftswerkstatt bietet die Möglichkeit, mit digitalen Medien zu lernen und diese auch durch verschiedene Programmierworkshops zu erlernen. Dräger gilt als ausgewiesener Bildungsexperte und ist Autor mehrerer Bücher zu bildungspolitischen Themen, vor allem zu den Auswirkungen der Digitalisierung. „Die digitale Bildungsrevolution: der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können“ ist sein neuestes Werk zum Thema digitaler Wandel im Bildungsbereich.

Natürlich wurde auch über das Thema Finanzierung gesprochen. Dräger teilte seine Einschätzung, dass Einrichtungen wie die zukunftswerkstatt vor allem auf regionale Unterstützer angewiesen wären. Auf dauerhafte Zuwendungen von überregionalen Partnern sollte man seiner Meinung nach eher nicht bauen.

Anlass der Reise von Dr. Dräger in den Norden war der 20-jährige Geburtstag des Northern Institute of Technology Management (NIT) an der TUUH, das von Dräger und Bauhofer von 1998 bis 2001 gemeinsam aufgebaut wurde.


Foto: Dr. Dräger, Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer, Heiner Schönecke und Imke Winzer mit Teilnehmer/innen des 3D Workshops