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Wir laden ein zur World Robot Olympiad in der Zukunftswerkstatt

Am 18.06.2022 zwischen 13:00 und 17:30h findet bei uns in der Zukunftswerkstatt ein Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad (WRO) in der Kategorie RoboMission Junior (Alter von 11 – 15 Jahren) statt.

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der das Ziel hat, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in Teams gemeinsam mit einem Coach an Aufgaben. Das diesjährige Motto der WRO lautet „My Robot – My Friend“. Die selbst zusammen gebauten kleinen LEGO-Roboter müssen Aufgaben auf einem etwa 3qm großen Parcours lösen (z.B. Objekte sortieren, Farben erkennen etc.). Dafür wird der Roboter am Wettbewerbstag zunächst aus allen Einzelteilen neu zusammengebaut und es gibt zusätzlich zu vorher bekannten Aufgaben eine Überraschungsaufgabe für alle Teams. In den Wertungsrunden werden dann Punkte für alle gelösten Aufgaben vergeben.

Das Siegerteam kann sich für das Deutschlandfinale im November in Chemnitz qualifizieren.

Das ist aber noch nicht alles! Zusätzlich zum Zuschauen beim WRO Wettbewerb können alle Besucher bei uns selbst ausprobieren, ob auch auf sie das Motto „My Robot – My Friend“ zutrifft. Für die Pausen zwischen den Wertungsrunden sind folgende Mitmachstationen aufgebaut:

  • Analoges Programmieren: Das Roboterlabyrinth
  • Ein Lego-Roboter mit Parcours passend zum WRO-Wettbewerb
  • Der humanoider Roboter PEPPER
  • Die DOBOT Magician Roboterarme.

 

Kommt vorbei! Ein Tag voller Neugier, Spaß und Robotik erwartet Euch und Eure Familien!

 

Zukunftswerkstatt Buchholz, Sprötzer Weg 33f, 21244 Buchholz

Schüler experimentieren Landeswettbewerb 2022

Bericht der Teilnehmer*innen Moa Behn und Louis Kahl

Hallo wir sind Moa und Louis,

nachdem wir den Regionalwettbewerb, der noch digital ablief, gewonnen hatten, durften wir am 28.04.2022 mit unserer Betreuerin Kirsten Lösch (ehrenamtliche Mitarbeiterin der Zukunftswerkstatt) zum Landeswettbewerb nach Einbeck fahren. Früh morgens ging es mit dem Auto von der Zukunftswerkstatt in Richtung Einbeck. Nach unserer Ankunft am PS. Speicher haben wir mit unseren Plakaten, die wir zuvor erstellt hatten, und unseren sonstigen Materialien unseren Stand aufgebaut. Nach einem kleinen Mittagessen auf der Dachterrasse des PS. Speichers wurde die Liste mit den Uhrzeiten der Jurygespräche ausgehängt. Wir entdeckten, dass wir direkt den ersten Termin um 14 Uhr hatten. Die Jury war sehr nett, zwar stellte die Jury nach unserem Vortrag schwierige Fragen, doch diese konnten wir gut beantworten. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten an einer Führung durch den PS. Speicher, der Fahrzeuge von 1812 bis heute beinhaltet, teilnehmen. Später wurden wir zum KWS-Werk gefahren und haben dort in der Kantine zu Abend gegessen. Am Ende des Tages wurden wir zur Jugendherberge in Nordheim gefahren und haben dort unsere Mitbewohner näher kennengelernt. Am zweiten Tag sind wir nach dem Frühstück wieder zum PS. Speicher gefahren und haben dort unser Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Um 14 Uhr war unser 2. Jurygespräch, diese lief ähnlich wie beim 1. Jurygespräch auch sehr gut. Den Rest des Tages hatten wir wieder Freizeit und sind mit unseren Mitbewohnern nach Einbeck gegangen, um die schöne Altstadt zu erkunden und ein Eis zu essen. Der Abend verlief wie am Vortag. Am dritten und letzten Tag fuhren wieder nach dem Frühstück zum PS. Speicher und konnten dort unser Projekt der Öffentlichkeit und unseren angereisten Eltern vorstellen. Um 13 Uhr war dann die Siegerehrung, bei der unser Kultusminister Herr Tonne drei Sonderpreise vergeben hat. Danach hat Frau Holle, die Wettbewerbsleiterin, zusammen mit der Jury des jeweiligen Fachgebiets, die restlichen Preise verteilt. Wir haben den 3. Platz im Bereich Chemie für unser Projekt bekommen. Die Jury lobte besonders die Sorgfalt, mit der wir unsere Versuche durchgeführt hatten und die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden, die wir zur Überprüfung unserer Versuchsergebnisse verwendeten. Am Ende der Veranstaltung haben wir noch unseren Stand abgebaut, uns von unseren Mitbewohnern verabschiedet und sind dann glücklich, aber auch müde nach Hause gefahren.

Zusammenfassend fanden wir die Veranstaltung sehr gut, da es uns viel Spaß gemacht hat unser Projekt vorzustellen, es viele Freizeitangebote gab und wir nette Leute kennengelernt haben.

Das Team der Zukunftswerkstatt gratuliert Moa und Louis sowie der Betreuerin Kirsten ganz herzlich zum Erfolg!

Zukunftswerkstatt unterstützt erfolgreich Teams bei Jugend forscht.

 

Ökologische Fleckentfernung, Katastrophenschutz im Vorgarten und ein Raketentriebwerk – mit diesen Themen gewannen Teilnehmer aus dem Landkreis Harburg, unterstützt von der Zukunftswerkstatt Buchholz, bei der Regionalausscheidung des aktuellen Jugend forscht-Wettbewerb. Zwei erstplatzierte Teams nehmen damit teil am folgenden Landeswettbewerb.

 

Louis Kahl und Moa Kathinka Behn von der IGS Buchholz machten den 1. Platz im Feld Schüler experimentieren (bis 14 Jahre) in der Kategorie Chemie. Unterstützt von der Ehrenamtlichen Kirsten Lösch von der Zukunftswerkstatt untersuchten sie, ob hartnäckige Flecken wie z.B. von Ketchup auch ohne Einsatz künstlicher Reinigungsmittel entfernt werden können. Ihre Empfehlung: Zitronensaft!

 

Klara Geissen und Merle Ernst vom Gymnasium Am Kattenberge fragten sich mit Blick auf die Überschwemmungskatastrophen des letzten Jahres, wie die Wasserspeicherfähigkeit von Böden erhöht werden kann. Ihr Ergebnis: Durch Beimengung des ökologisch unbedenklichen Stoffs Stockosorb in den Boden, können Gärten deutlich mehr Niederschlag im Boden halten und damit die Überflutungsgefahr reduzieren. Betreut vom Ehrenamtlichen Hans-Wolfgang Lüke von der Zukunftswerkstatt gewannen sie den 1. Platz in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.

 

Enno Schnackenberg, Auszubildender an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg, machte sich an den Bau eines Raketenantriebwerks. Ziel des Projekts war die Reduzierung der Kosten durch die Verwendung weithin verfügbarer Herstellungsprozesse. Dafür wurde für ein 1 kN Triebwerk eine Brennkammer konzipiert, welche sich durch Zerspanungs-und Fügeprozesse herstellen ließe. Dafür erreichte er, betreut durch die Hauptamtliche Heyka Buhmann von der Zukunftswerkstatt, in der Kategorie Technik den 2. Platz.

 

Zukunftswerkstatt unterstützte Preisträger bei Deutschlands größtem Informatik-Schülerwettbewerb

Die Teilnahme hat sich gelohnt: 10 Teilnehmende von der 3. bis zur 12. Klasse aus Schulen des Landkreis Harburg hat die Zukunftswerkstatt Buchholz beim Informatik-Biber 2021 unterstützt und 4 Teilnehmer davon haben einen ersten Preis erreicht, zwei erreichten einen zweiten Platz und zwei einen dritten Rang. „Die Kids haben erfahren, wie viel Spaß Informatik macht. Wir hoffen, dass sie dranbleiben, denn Informatik ist eines der Schlüsselfächer für die Berufsbilder der Zukunft.“ sagte Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt, bei der Preisverleihung.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), eines von der Kultusministerkonferenz geförderten Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Rund 430.000 Schülerinnen und Schüler aus über 2.500 Bildungseinrichtungen hatten sich beteiligt und damit das zunehmende Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Informatik unter Beweis gestellt. Bei dem online durchgeführten Wettbewerb mussten 32 knifflige Biber-Aufgaben gelöst werden. Besonders erfreulich: Der Teilnahmeanteil der Mädchen lag bei 46 %. Der nächste Biber findet im November 2022 statt.

Die Vermittlung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gilt als zentrale Herausforderung im Bildungsbereich, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Woran liegt es, dass immer noch zu wenig Jungen und vor allem Mädchen ihre MINT-Interessen vertiefen und ihre berufliche Zukunft im MINT-Bereich wählen?

 

Um auf diese Frage praktische Antworten geben zu können, wollen die Zukunftswerkstatt Buchholz und die Leuphana Universität Lüneburg enger zusammenarbeiten. Am 2. Dezember wurde dazu in Hannover im Beisein von Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Gemeinsam werden beide Einrichtungen Lehrformate und -inhalte sowie deren Vermittlung analysieren und Handlungsempfehlungen erarbeiten. Die Zusammenarbeit von Universität und außerschulischem Lernort soll als Beispiel in der Lehrkräfteausbildung Niedersachsens dienen.

 

Konkret sollen Studierende auf Lehramt  die Möglichkeit erhalten, Projekte in der Zukunftswerkstatt zu gestalten und Forschungsarbeiten durchzuführen. Ziel ist es, gemeinsam innovative Formate wie z.B. digitale Lehrvermittlung, Erklärvideos oder Science Blogging zu entwickeln. Die Kooperation in Lehre und Forschung möchte man auch durch gemeinsame Bewerbung um Drittmittel und Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft verstärken.

 

Prof. Simone Abels, Vizepräsidentin Graduate School der Leuphana, Prof. Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt und Jan Bauer, 1. Vorsitzender des Fördervereins, waren sich mit dem Minister einig, dass beide Institutionen vom Austausch profitieren werden: Theorie und Praxis der Bildungsvermittlung würden sich durch forschenden Austausch in der Werkstatt zielgerichtet weiterentwickeln.

Das Beherrschen von neuen Medien wird immer deutlicher zu einer notwendigen Eigenschaft, um in unserer medienbasierten Gesellschaft barrierefrei am Gemeinschaftsleben teilhaben zu können.

 

Die Zukunftswerkstatt Buchholz und die Verdieck-Stiftung fühlen sich der Aufgabe, jungen Menschen die Teilhabe am modernen Leben durch Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zu ermöglichen, sehr verpflichtet.

 

Ab Winterhalbjahr 2021 möchte die Zukunftswerkstatt Buchholz in Zusammenarbeit mit der Verdieck-Stiftung dazu ein zusätzliches Angebot in einem neuen Format starten:

 

Den MEDIEN-Workshop

 

  • Medienkompetenz ist Ziel dieses Angebotes
  • Der Workshop ist nicht an ein Schuljahr gekoppelt, sondern wird zeitlich unbegrenzt angeboten.
  • Termine sind 14-tägig samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr.
  • Beginn ist der 2.10.2021
  • Das Angebot richtet sich an Personen ab 14 Jahre, also auch an erwachsene Teilnehmer*innen.
  • Teilnehmergebühr monatlich: bis 18 J. 3,-€, darüber 5,-€
  • Anmeldung über: zukunftswerkstatt-buchholz.de/programm

 

Hier soll eine Gruppe entstehen, die Wissen aufbaut, und später eigene Projekte umsetzt.

Ralf Verdieck und Marc Torney sind die Initiatoren dieses Projekts.

 

Beginnen werden die Teilnehmer*innen mit dem Erstellen und Editieren von Videofilmen. Schließlich muss jeder YouTube Beitrag erstmal als Videofilm erzeugt werden.

 

Techniken wie Videoaufnahme, Videoschnitt, Überblenden, Titel und Abspann, Audioaufnahme, Audiosynchronisation, Audiomischung, Export des fertigen Filmes in für das Medium erforderlichen Datenformat und andere Fertigkeiten werden vermittelt und geübt.

Leistungsfähige Soft- und Hardware steht in der Zukunftswerkstatt zur Verfügung.

 

Im weiteren Verlauf soll der Umgang mit YouTube, Vimeo und anderen Diensten vermittelt und geübt werden. Gefahren und Risiken aber auch möglichst viele der Möglichkeiten dieser Dienste werden diskutiert und bewusst gemacht.

Fachleute werden zu bestimmten Themen eingeladen, um die Gruppe weiterzubringen.

Zu gegebener Zeit wird die Gruppe einen YouTube Kanal einrichten.

Eine Zusammenarbeit mit anderen Gruppen mit ähnlichen Zielen über ZOOM ist vorgesehen.

Die Anwendung und Erstellung von Inhalten für AR und VR ist für einen späteren Zeitpunkt angedacht.

Die Oberschule Neu Wulmstorf wurde am 19. Juli als Kooperationspartner der Zukunftswerkstatt in Buchholz ausgezeichnet.

Schulleiterin Anja Krippner, didaktische Leitung Elke Sieker und Lehrerin Ines Thiemann nahmen gemeinsam mit Schüler*innen des Jahrganges 8 den Kooperationsvertrag und das Kooperationsschild für die Oberschule Neu Wulmstorf entgegen. „Wir freuen uns, dass es im Landkreis Harburg einen außerschulischen Lernort gibt, der der Schülerschaft MINT-Bildung praxisnah, anschaulich und verstehbar macht“, erklärt Lehrerin Ines Thiemann. Seit drei Jahren nehmen Schüler*innen der OBS Neu Wulmstorf an MINT-Projekten zur Berufsorientierung erfolgreich teil. Durch individualisierte Projektarbeit erfahren sie Arbeitsweisen verschiedener MINT-Berufe. Auch in diesem Schuljahr haben sich sechs Schüler*innen mit Themen wie „Lichteffekte“ und „Phyphox“ engagiert auseinandergesetzt. Geschäftsführer Prof. Wolfgang Bauhofer überreichte den stolzen Schüler*innen nach der erfolgreichen Präsentation ihrer Ergebnisse bei der digitalen Abschlussveranstaltung ihre Zertifikate.

Als Kooperationsschule eröffnen sich für die OBS Neu Wulmstorf weitere interessante MINT-Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt künftig umgesetzt werden können. Durch tatkräftige Unterstützung von Projektmitarbeiterin Imke Bluschke können Schüler*innen der Oberschule im kommenden Schuljahr im naturwissenschaftlichen Unterricht in der Zukunftswerkstatt Themen zur nachhaltigen Entwicklung forschend erarbeiten.

„Wir freuen uns auf den Ausbau der Kooperation mit der Zukunftswerkstatt in Buchholz und sind schon ganz gespannt auf weitere MINT-Projektangebote“, so Schulleiterin Anja Krippner.

Die Jubiläumsinitiative des Stifterverbandes „Wirkung hoch 100“ geht in die erste Förderphase: Ein Expertenbeirat hat die 100 besten Ideen für die Zukunft des Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystems ausgewählt – mit dabei ist die zukunftswerkstatt buchholz. Für die Projekte geht es nicht allein um Geld, sondern auch um ganz praktische Unterstützung. Das ist neu in der Wissenschafts- und Innovationsförderung.

 

Anlässlich seines 100. Geburtstages startete der Stifterverband im Sommer 2020 die Initiative Wirkung hoch 100. Gesucht wurden Deutschlands beste 100 Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem von morgen. Aus den über 500 eingegangenen Bewerbungen hat der unabhängige Expertenbeirat der Initiative nun das Projekt „Digitale Fertigung – vom Was zum Wie“ der zukunftswerkstatt buchholz als ein Förderprojekt von 100 für die erste Phase des mehrstufigen Förderprogramms ausgewählt.  In der ersten, rund neunmonatigen Phase hat die Förderung einen Wert von 10.000 Euro. Diese besteht aus einer direkten finanziellen Förderung in Höhe von 5.000 Euro sowie einem Coaching und umfassenden Vernetzungs- und Unterstützungsangeboten mit einem Gesamtwert in gleicher Höhe.

 

„Mir war wichtig, dass ein Projekt nicht nur eine zündende Idee verwirklichen möchte, sondern sich einer konkreten gesellschaftlichen Herausforderung annimmt“, sagt Kristina Reiss von der TU München. „Wir brauchen neue Ideen und Lösungen für die rasanten sozialen und technologischen Veränderungen, die wir derzeit erleben. Nur Schritt halten genügt dabei nicht – wir müssen den Wandel aktiv gestalten.“ Reiss ist eines der über 30 Mitglieder des vielfältig besetzten Expertengremiums, das die 100 Projekte ausgewählt hat. Dank großzügiger Spenden von Unternehmen und privaten Spendern stehen der Förderinitiative fast drei Millionen Euro zur Verfügung.

 

„Wir freuen uns außerordentlich über die Unterstützung für unser Projekt. Zu den 100 besten Ideen für die Bildung, Wissenschaft und Innovation beitragen zu können, ist eine große Anerkennung der Arbeit der zukunftswerkstatt. Ziel unseres Projektes ist, Jugendlichen die Grundlagen der digitalen Fertigung und ihre große Bedeutung in modernen Produktionsprozessen nahezubringen. Wir orientieren uns am Konzept „Vom Was zum Wie“. Die Jugendlichen sollen zunächst eine Produktidee („Was“) entwickeln und anschließend mit Unterstützung herausfinden, in welchen Schritten sie ihre Idee umsetzen können („Wie“). Nach der Einigung auf ein Produkt, erfolgt die Konstruktion mit einer CAD-Software, wobei bereits das spätere digitale Fertigungsverfahren berücksichtigt werden muss. Anhand der zu kreierenden und dann zu realisierenden eigenen Ideen kann die Unterstützung durch die anzuwendende Informationstechnik unmittelbar erlebt werden. Jugendliche, die im Rahmen eines schulischen Angebots bisher keinen Zugang zu MINT-Projekten hatten, sollen über die Jugendzentren des Landkreises für unser Projekt gewonnen werden. Wir planen 3D-Drucker, Drohne etc., in den JUZ aufzustellen, um ein zwangloses Begegnen mit MINT-Themen zu ermöglichen“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der zukunftswerkstatt buchholz.

 

„Bei klassischen Förderprogrammen gibt es häufig wenig Berührungspunkte zwischen Förderern und Geförderten“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Das machen wir bei Wirkung hoch 100 anders. Die Unterstützer sind bei uns ganz dicht dran an ihren ‚Schützlingen‘. Sie begleiten deren Entwicklungsprozess mit ihrem Netzwerk, ihrem Know-how und ihren Ressourcen. Das ist ein echtes Novum in der Forschungs- und Innovationsförderung.“

 

Mehr über die Stifterverbands-Jubiläumsinitiative Wirkung hoch 100 erfahren Sie unter: https://www.stifterverband.org/wirkunghoch100

 

 

 

Gemeinnützige Vereine und Einrichtungen aus der Region werden mit 3.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

Unterstützung für Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche

Buchholz / Jesteburg, 31. Juli 2020; Drei gemeinnützige Vereine und Einrichtungen aus Buchholz und Jesteburg erhielten für ihr bemerkenswertes Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche eine Förderung in Höhe von jeweils 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung.

 

Stiftungsbotschafterin Helene Hesse würdigte, stellvertretend für die Town & Country Stiftung, das unermüdliche Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen der Vereine und Einrichtungen: „Es ist großartig, dass wir auch in dieser schweren Zeit die Kinder in unserer Region unterstützen können, denn sie sind häufig die Leidtragenden in dieser Krise. Aus dem Grund bin ich sehr stolz, Botschafterin der Town & Country Stiftung zu sein.“

Im Rahmen des diesjährigen Stiftungspreises werden in Buchholz und Jesteburg folgende Projekte unterstützt:

 

Die Stiftung „zukunftswerkstatt buchholz“ möchte mit der Maßnahme „Projekte zur Berufsorientierung“ Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren einen besseren Einblick in eine berufliche Zukunft im naturwissenschaftlichen MINT-Bereich geben. Im Projekt Digitale Fertigung lernen die Schülerinnen und Schüler ein Produkt selbst zu konstruieren und anschließend zu fertigen. Bei der Projektarbeit werden sie durch berufserfahrene Ehrenamtliche unterstützt.

 

Die Kindertagesstätte Buchholzer Krümel e.V. möchte im Krümelhaus-Garten für Biene, Hummel, Käfer und Co. einen Ort zum Wohnen und Überwintern schaffen. Diesen Sommer soll auf dem Außengelände der Kita ein großes Insektenhotel aufgebaut werden. Neben der tatkräftigen Unterstützung von Eltern und Mitarbeitern, werden auch viele Kinderhände mit anpacken. Bei der Umsetzung des Insektenunterschlupfes geht es schließlich nicht nur um die Tiere, sondern auch darum, den Kindern die Scheu vor Insekten zu nehmen, sie für den Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren und sie die Natur mit allen Sinnen erleben zu lassen.

 

Das Angebot „Atelier Vielfalt“ des Vereins Jugend aktiv e.V. ist ein Treffpunkt für alle, die sich gerne künstlerisch oder kunsthandwerklich beschäftigen. Durch eine gemeinsame Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen, Senioren und Menschen mit Behinderung sollen Berührungsängste abgebaut und Inklusion gefördert werden. Den Teilnehmern stehen Materialien und Werkzeuge für zahlreiche kreative Beschäftigungen zur Verfügung.

 

Über die Town & Country Stiftung

Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo gegründet und hat es sich zunächst zum Ziel gesetzt, unverschuldet in Not geratenen Bauherren und deren Familien zu helfen. Erweitert wurde die Stiftungstätigkeit durch den jährlich verliehenen Stiftungspreis, welcher gemeinnützige Einrichtungen unterstützt, die sich für sozial benachteiligte, kranke oder behinderte Kinder und Jugendliche einsetzen. 

In diesem Rahmen werden bundesweit 500 gemeinnützige Einrichtungen und Projekte mit jeweils 1.000 Euro gefördert. Zusätzlich wird ein herausragendes Projekt pro Bundesland mit einem zusätzlichen Förderbetrag von je 5.000 Euro prämiert. Diese finale Auszeichnung findet im Rahmen der Town & Country Stiftungsgala im Herbst 2020 statt.

Weitere Informationen zur Town & Country Stiftung finden Sie unter: www.tc-stiftung.de

Betz-Stiftung fördert zukunftswerkstatt

Die Marlis und Franz-Hartwig Betz-Stiftung unterstützt die zukunftswerkstatt erneut mit je 10.000 Euro für die Jahre 2019 und 2020. Die Mittel werden insbesondere für die Weiterentwicklung des Vormittagsprogramms und der Workshops genutzt.

Jährlich besuchen mehr als 2500 Kinder und Jugendliche den außerschulischen Lernort zukunftswerkstatt, um dort an Angeboten rund um das Thema MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) teilzunehmen. Dank der großzügigen Spende der Marlis und Franz-Hartwig Betz-Stiftung kann das Angebot im Vormittagsprogramm für Grundschüler sowie das Workshopangebot am Nachmittag für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren weiter ausgebaut werden. Bereits seit 2013 zählt die Betz-Stiftung zu den großzügigen Förderern der zukunftswerkstatt. Sie unterstützt Projekte im sozialen, schulischen und gesundheitlichen Bereich.

 

„Wir freuen uns insbesondere in dieser schwierigen Zeit sehr über das kontinuierliche Engagement der Marlis und Franz-Hartwig Betz-Stiftung“, bedankt sich Prof. Wolfgang Bauhofer bei der Betz-Stiftung.