MINT mal anders: Kreativität, Wissenschaft und Begeisterung beim Heiner-Schönecke-Preis 2026
Buchholz in der Nordheide, 17. April 2026 – Rund 100 Gäste und 100 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung in die Empore Buchholz, um die Verleihung des Heiner-Schönecke-Preises 2026 zu feiern. In besonderem Rahmen – anlässlich des 80. Geburtstags des Namensgebers – stand die diesjährige Veranstaltung unter dem Motto: „MINT mal anders – ein Science Slam“. Durch das Programm führte Christoph Reise.
Seit 2019 stiftet der ehemalige Landtagsabgeordnete und Mitbegründer der Zukunftswerkstatt Buchholz alle zwei Jahre Preise für die beste MINT-Idee im Landkreis Harburg. Mehr als 50 Schülerteams haben seitdem teilgenommen und ihre innovativen Projekte präsentiert. Auch in diesem Jahr überzeugten die Beiträge durch Kreativität, wissenschaftliches Interesse und überraschende Perspektiven. 13 Beiträge aus den Jahrgängen 5 bis 12 wurden von einer Jury aus Vertretern aus Wirtschaft, Schule, Ehrenamt und Wissenschaft bewertet.
Die Themenvielfalt zeigte eindrucksvoll, wie spannend MINT sein kann: Von neurowissenschaftlichen Fragestellungen über DNA bis hin zu Wasserstofftechnologien und Tauchphysik.
So stellte Charlotte Büchling vom Gymnasium am Kattenberge in ihrem Beitrag, die ebenso einfache wie faszinierende Frage: „Warum weiß mein Gehirn, was ich heute gefrühstückt habe – ich aber nicht?“ Eine unterhaltsame Präsentation und ein imaginäres Experiment über die Zusammenhänge des Großhirns, dem Kleinhirn und dem Hirnstamm. Was sind die Aufgaben und die Funktionsweise unserer verschiedenen Gehirnbereiche. „Das Bewusstsein befindet sich nur im Großhirn, kann also nicht die inneren Körperfunktionen beeinflussen, da es da nicht hinkommt, und deshalb wissen wir nicht, was in unserem Körper passiert, unser Stammhirn aber schon. Charlotte Büchling erhielt für ihren Beitrag den 2. Platz und 1.000 €. In ihrer Laudatio würdigte Vera Weidemann, Vorständin der EWE AG, dass es nicht nur darum geht Wissen einfach zu vermitteln, sondern die richtigen Fragen zu stellen, die mit dem Herzen und Bauch übermittelt werden, das ist Charlotte auf beeindruckende Weise gelungen.
Mit ihrem Beitrag „DNA ist der Stoff, aus dem wir gemacht sind“ haben Jamie Vonmetz und Mika Dannen ein Thema gewählt, das bestimmt jeden von uns schon einmal beschäftigt hat. Wofür sind wir selbst verantwortlich, was ist genetisch vorbestimmt? Mit der originellen Idee, unsere DNA selbst als Person auftreten zu lassen, haben sie dem interessierten Publikum überzeugend und kreativ dargestellt, dass in allererster Linie wir selbst unser Tun und Handeln bestimmen. Sie haben die Komplexität des Zusammenwirkens vieler Gene verglichen mit einem Mischpult mit vielen Reglern, die sich dazu noch gegenseitig beeinflussen. Für diesen sehr witzig und informativ dargestellten Beitrag wurden die beiden Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Buchholz mit dem 1. Platz und einem Preisgeld von 2.000 € belohnt.
Der 3. Platz mit 500 € ging an eine 16 köpfige Schülergruppe des 12. Jahrgangs des Gymnasiums Hittfeld. In einem wunderschönen Rollenspiel mit vielen Darstellern haben die Schülerinnen und Schüler einen Science Slam mit Knalleffekt auf die Bühne gebracht. Das Thema „Wasserstoff nutzbar machen“ haben die Schülerinnen und Schüler dem Publikum auf sehr originelle Weise erklärt. Jetzt kann man verstehen, wie man die Energie gezielt nutzen und so die Autos zum Fahren bringen kann. Der Laudator, Torben Kleinfeldt, CEO der Friedrich Vorwerk Group SE war sehr beeindruckt von der fachlich korrekten Darstellung und lobte das Team. Passend zum Thema lud er die Schülerinnen und Schüler nach Tostedt in sein Unternehmen ein, um sich vor Ort ein Bild von einer Modellanlage, die Wasserstoff erzeugt, zu machen. Vier junge Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs des Gymnasiums Meckelfeld wurden mit dem von Heiner Schönecke selbst übergebenen Sonderpreis in Höhe von 500 € für ihre bemerkenswerte Leistung und Darstellung zum Thema „Neulich am Korallenriff – Wie funktioniert das Auf- und Abtauchen?“ bedacht. Drei Schüler und eine Schülerin erklärten dem Publikum, mit welchen Mechanismen drei verschiedene Lebewesen und ein U-Boot im Wasser ab- und wieder auftauchen können. Auf verschiedene Weise wird dabei das spezifische Gewicht beim Abtauchen vergrößert und zum Auftauchen verkleinert. Als Hauptdarsteller trat der Fisch auf und erläuterte die Funktion seiner Schwimmblase beim Tauchen.
Die Jury zeigte sich beeindruckt vom Niveau der Beiträge. In den Laudationes wurde besonders das Engagement der Jugendlichen hervorgehoben: Laudator Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer Niedersachenmetall und Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo, zeigte sich beeindruckt von dem Engagement junger Menschen und ihrem Willen, sich mit MINT-Themen auseinanderzusetzen und dabei komplexe Inhalte verständlich und kreativ zu präsentieren.
Die Bedeutung von MINT wurde in einer Talkrunde mit Heiner Schönecke, Jan Bauer (CDU), Mitglied des Niedersächsischen Landtags, und Prof. Wolfgang Bauhofer, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt, diskutiert. Jan Bauer hob die besondere Bedeutung der MINT-Bildung hervor. Die Zukunftswerkstatt Buchholz spielt als außerschulischer MINT-Lernort für den Landkreis Harburg eine bedeutende Rolle, hier wird MINT erlebbar und begreifbar gemacht und ist eine wertvolle Ergänzung für den Schulunterricht.
Der Heiner-Schönecke-Preis 2026 hat einmal mehr gezeigt: MINT kann begeistern, überraschen und unterhalten – vor allem dann, wenn junge Menschen ihre eigenen Ideen einbringen und neue Wege der Präsentation gehen.
MINT mal anders: Kreativität, Wissenschaft und Begeisterung beim Heiner-Schönecke-Preis 2026
MINT mal anders: Kreativität, Wissenschaft und Begeisterung beim Heiner-Schönecke-Preis 2026
Buchholz in der Nordheide, 17. April 2026 – Rund 100 Gäste und 100 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung in die Empore Buchholz, um die Verleihung des Heiner-Schönecke-Preises 2026 zu feiern. In besonderem Rahmen – anlässlich des 80. Geburtstags des Namensgebers – stand die diesjährige Veranstaltung unter dem Motto: „MINT mal anders – ein Science Slam“. Durch das Programm führte Christoph Reise.
Seit 2019 stiftet der ehemalige Landtagsabgeordnete und Mitbegründer der Zukunftswerkstatt Buchholz alle zwei Jahre Preise für die beste MINT-Idee im Landkreis Harburg. Mehr als 50 Schülerteams haben seitdem teilgenommen und ihre innovativen Projekte präsentiert. Auch in diesem Jahr überzeugten die Beiträge durch Kreativität, wissenschaftliches Interesse und überraschende Perspektiven. 13 Beiträge aus den Jahrgängen 5 bis 12 wurden von einer Jury aus Vertretern aus Wirtschaft, Schule, Ehrenamt und Wissenschaft bewertet.
Die Themenvielfalt zeigte eindrucksvoll, wie spannend MINT sein kann: Von neurowissenschaftlichen Fragestellungen über DNA bis hin zu Wasserstofftechnologien und Tauchphysik.
So stellte Charlotte Büchling vom Gymnasium am Kattenberge in ihrem Beitrag, die ebenso einfache wie faszinierende Frage: „Warum weiß mein Gehirn, was ich heute gefrühstückt habe – ich aber nicht?“ Eine unterhaltsame Präsentation und ein imaginäres Experiment über die Zusammenhänge des Großhirns, dem Kleinhirn und dem Hirnstamm. Was sind die Aufgaben und die Funktionsweise unserer verschiedenen Gehirnbereiche. „Das Bewusstsein befindet sich nur im Großhirn, kann also nicht die inneren Körperfunktionen beeinflussen, da es da nicht hinkommt, und deshalb wissen wir nicht, was in unserem Körper passiert, unser Stammhirn aber schon. Charlotte Büchling erhielt für ihren Beitrag den 2. Platz und 1.000 €. In ihrer Laudatio würdigte Vera Weidemann, Vorständin der EWE AG, dass es nicht nur darum geht Wissen einfach zu vermitteln, sondern die richtigen Fragen zu stellen, die mit dem Herzen und Bauch übermittelt werden, das ist Charlotte auf beeindruckende Weise gelungen.
Mit ihrem Beitrag „DNA ist der Stoff, aus dem wir gemacht sind“ haben Jamie Vonmetz und Mika Dannen ein Thema gewählt, das bestimmt jeden von uns schon einmal beschäftigt hat. Wofür sind wir selbst verantwortlich, was ist genetisch vorbestimmt? Mit der originellen Idee, unsere DNA selbst als Person auftreten zu lassen, haben sie dem interessierten Publikum überzeugend und kreativ dargestellt, dass in allererster Linie wir selbst unser Tun und Handeln bestimmen. Sie haben die Komplexität des Zusammenwirkens vieler Gene verglichen mit einem Mischpult mit vielen Reglern, die sich dazu noch gegenseitig beeinflussen. Für diesen sehr witzig und informativ dargestellten Beitrag wurden die beiden Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Buchholz mit dem 1. Platz und einem Preisgeld von 2.000 € belohnt.
Der 3. Platz mit 500 € ging an eine 16 köpfige Schülergruppe des 12. Jahrgangs des Gymnasiums Hittfeld. In einem wunderschönen Rollenspiel mit vielen Darstellern haben die Schülerinnen und Schüler einen Science Slam mit Knalleffekt auf die Bühne gebracht. Das Thema „Wasserstoff nutzbar machen“ haben die Schülerinnen und Schüler dem Publikum auf sehr originelle Weise erklärt. Jetzt kann man verstehen, wie man die Energie gezielt nutzen und so die Autos zum Fahren bringen kann. Der Laudator, Torben Kleinfeldt, CEO der Friedrich Vorwerk Group SE war sehr beeindruckt von der fachlich korrekten Darstellung und lobte das Team. Passend zum Thema lud er die Schülerinnen und Schüler nach Tostedt in sein Unternehmen ein, um sich vor Ort ein Bild von einer Modellanlage, die Wasserstoff erzeugt, zu machen. Vier junge Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs des Gymnasiums Meckelfeld wurden mit dem von Heiner Schönecke selbst übergebenen Sonderpreis in Höhe von 500 € für ihre bemerkenswerte Leistung und Darstellung zum Thema „Neulich am Korallenriff – Wie funktioniert das Auf- und Abtauchen?“ bedacht. Drei Schüler und eine Schülerin erklärten dem Publikum, mit welchen Mechanismen drei verschiedene Lebewesen und ein U-Boot im Wasser ab- und wieder auftauchen können. Auf verschiedene Weise wird dabei das spezifische Gewicht beim Abtauchen vergrößert und zum Auftauchen verkleinert. Als Hauptdarsteller trat der Fisch auf und erläuterte die Funktion seiner Schwimmblase beim Tauchen.
Die Jury zeigte sich beeindruckt vom Niveau der Beiträge. In den Laudationes wurde besonders das Engagement der Jugendlichen hervorgehoben: Laudator Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer Niedersachenmetall und Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo, zeigte sich beeindruckt von dem Engagement junger Menschen und ihrem Willen, sich mit MINT-Themen auseinanderzusetzen und dabei komplexe Inhalte verständlich und kreativ zu präsentieren.
Die Bedeutung von MINT wurde in einer Talkrunde mit Heiner Schönecke, Jan Bauer (CDU), Mitglied des Niedersächsischen Landtags, und Prof. Wolfgang Bauhofer, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt, diskutiert. Jan Bauer hob die besondere Bedeutung der MINT-Bildung hervor. Die Zukunftswerkstatt Buchholz spielt als außerschulischer MINT-Lernort für den Landkreis Harburg eine bedeutende Rolle, hier wird MINT erlebbar und begreifbar gemacht und ist eine wertvolle Ergänzung für den Schulunterricht.
Der Heiner-Schönecke-Preis 2026 hat einmal mehr gezeigt: MINT kann begeistern, überraschen und unterhalten – vor allem dann, wenn junge Menschen ihre eigenen Ideen einbringen und neue Wege der Präsentation gehen.
Staatssekretär Ertner besucht die Zukunftswerkstatt
Im Rahmen der „Woche der beruflichen Bildung“ besuchte Staatssekretär Stephan Ertner des niedersächsischen Kultusministeriums am 19.03.2026 zusammen mit den Landtagsabgeordneten Jan Bauer (CDU) und Nadja Weippert (Bündnis 90/Die Grünen) die Zukunftswerkstatt Buchholz. Ziel des Besuchs war es, sich ein persönliches Bild von innovativen Ansätzen der praktischen Berufsorientierung zu machen.
Während des Termins erhielten die Besucher Einblicke in verschiedene Bildungsangebote, die gezielt darauf ausgerichtet sind, junge Menschen frühzeitig für Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Im Mittelpunkt standen dabei praxisnahe Formate, die theoretisches Wissen mit konkreter Anwendung verbinden.
Besonders beeindruckt zeigte sich Staatssekretär Ertner von der Arbeit einer Gruppe von Schülern des Luhe Gymnasiums Winsen, die eigenständig Miniroboter programmierten und dabei grundlegende Prinzipien der Informatik anwendeten. Im Rahmen des ESF geförderten Projekt „BO 2.0 – IT-Berufsorientierung mit Schwerpunkt auf Informationstechnologie“, erhalten die Jugendlichen einen ersten Einblick in verschiedene IT-Berufsfelder. „Die Stärkung der Berufsorientierung ist besonders wichtig, um den Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie in ihrer Berufsfindung unterstützen“, sagt Ertner. Diese nötigen praktischen Erfahrungen können in der Zukunftswerkstatt gesammelt werden „das Matching zwischen Schule, Wirtschaft und Handwerk wird hier in der Zukunftswerkstatt gelebt“, sagt Jan Bauer.
Ebenso wurde ein Grundschulprogramm vorgestellt, das sich spielerisch mit dem Thema Graphentheorie auseinandersetzt und bereits bei jüngeren Kindern das logische Denken fördert.
Der außerschulische Lernort versteht sich als Ergänzung zum regulären Schulunterricht und bietet vielfältige Möglichkeiten, Kompetenzen zu entdecken und auszubauen. Durch Projekte wie die Programmierung von Robotern oder die Einführung in komplexe mathematische Konzepte werden wichtige Zukunftskompetenzen gestärkt.
Die „Woche der beruflichen Bildung“ bietet landesweit Gelegenheit, erfolgreiche Initiativen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Bildung, Politik und Praxis zu fördern. Der Besuch unterstreicht die Bedeutung außerschulischer Lernorte als wichtigen Baustein für eine zukunftsorientierte Bildungslandschaft in Niedersachsen.
Große Erfolge bei Jugend forscht 2026
Großer Erfolg für die Jungforscherinnen und -forscher der Zukunftswerkstatt Buchholz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ 2026 in Lüneburg.
Zukunftswerkstatt Buchholz mit dem MINTSPACE Schulpreis ausgezeichnet.
Otter-Spotter, Bauen mit Sand, Steine zum Kühlen – mit diesen und weiteren Themen überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftswerkstatt Buchholz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ 2026 in Lüneburg am 05. und 06.02.2026. Mit insgesamt sechs eingereichten Forschungsprojekten in der Juniorsparte war die Zukunftswerkstatt stark vertreten und konnte beeindruckende Erfolge erzielen.
Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. In diesem Jahr wurden in Niedersachsen 734 Projekte eingereicht, davon 404 in der Sparte Jugend forscht Junior (Teilnehmende bis 14 Jahre).
Die von der Zukunftswerkstatt unterstützen Projekte traten in den Fachgebieten Chemie, Physik, Technik, Biologie sowie Geo- und Raumwissenschaften an und überzeugten die Jury durch hohe wissenschaftliche Qualität, Kreativität und gesellschaftliche Relevanz.
Drei Projekte wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet und haben sich damit für den niedersächsischen Landeswettbewerb im April 2026 in Einbeck qualifiziert. Mit ihrem Projekt „Otter-Spotter“, in dem Yara in Kooperation mit dem Wildpark Lüneburger Heide untersucht hat, wie sich die Otter in ihrem neuen Gehege verhalten, erzielte sie den 1. Platz in der Kategorie Biologie Junior.
„Bauen mit Sand aber wie?“, diese Frage stellte sich Jonas und wurde dank seiner analytischen Vorgehensweise mit dem 1. Platz in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften belohnt.
Können „Steine im Haushalt zur nachhaltigen Kühlung von Getränken“ verwendet werden, das haben Liv und Ella erforscht. Für ihre Untersuchungen wurden sie mit dem 1. Platz in der Kategorie Physik ausgezeichnet. Darüber hinaus erreichten zwei weitere Projekte den zweiten Platz „Strom erzeugen beim Gehen“ von Phil und „Münzen fast wie frisch geprägt“ von Leonard, während das Projekt von Jonas „Der Mentos Boost, wie viel Kraft steckt in der Reaktion“ mit einem Sonderpreis geehrt wurde.
Ebenso mit dem ersten Platz in der Kategorie Physik wurde Götz Anft vom Gymnasium am Kattenberge ausgezeichnet. Götz ist ehrenamtlicher Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt, er unterstützt den Makerworkshop. Einen Teil seiner Jugend forscht Arbeit hat er praktisch in der Zukunftswerkstatt umgesetzt.
Diese herausragenden Platzierungen unterstreichen die erfolgreiche Arbeit der Zukunftswerkstatt in der Förderung junger Talente im MINT-Bereich. Sie zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und ideenreich die teilnehmenden Nachwuchsforscherinnen und -forscher aktuelle Fragestellungen aus Wissenschaft und Technik bearbeiten. Gewürdigt wurde das Engagement der Zukunftswerkstatt beim Wettbewerb mit dem MINTSPACE Schulpreis.
Die Zukunftswerkstatt gratuliert allen Beteiligten herzlich zu diesem Erfolg und wünscht den qualifizierten Teams viel Erfolg und inspirierende Erfahrungen beim Landeswettbewerb in Einbeck.
VR-Projekt MetaBridge
Am 03.11. startete in der Zukunftswerkstatt unter Leitung von Götz Mensel, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt, das Projekt Meta Bridge. Ein Kooperationsprojekt des Gymnasiums am Kattenberge mit der Kleppestø Ungdomsskole in Bergen, Norwegen.
„VR Bridges“ ist ein innovatives Bildungsprojekt, das norwegische Schüler, die Deutsch lernen, mit deutschsprachigen Mitschülern in einer gemeinsamen, immersiven Virtual-Reality-Umgebung (VR) zusammenbringt. Das Projekt geht über den traditionellen Sprachaustausch hinaus, indem es VR-Technologie nutzt, um authentische Kommunikation, gemeinsames Problemlösen und interkulturelles Verständnis zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler üben nicht nur ihre Sprachkenntnisse in Echtzeit-Gesprächen, sondern erkunden auch gemeinsam digitale Tools, diskutieren über zeitgenössische Jugendkultur und arbeiten gemeinsam an kreativen Konstruktionsprojekten innerhalb der VR.
Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt:
Das Projekt ist in mehrere Phasen gegliedert. In den kommenden Wochen werden die bereits spannenden VR Einblicke und der gemeinsame Austausch der Schüler:innen weiter vertieft.
Weiterführende Informationen:
Beispiel für ein mit AI generiertes Storybook: https://gemini.google.com/share/aff71430e673
Grundlagen Präsentation/Einstieg „RAUM“:
Link: RAUM | a metaverse platform for Organisations & Companies
Grundlagenvermittlung zum Bewegen mit VR in „RAUM“:
https://docs.google.com/presentation/d/e/2PACX-1vS3aB9YGWmEWIRew7ar0QZnsKYQAAM8n9Fa6pKqZ63fjcrc6LxSvceeHe_AcdESQD2NgU3UpuXXCK3j/pub?start=false&loop=false&delayms=3000
Das Bild des Beitrags wurde KI generiert.
Virtuelle Welten im Marstall Winsen – Digitaler Erlebnistag begeistert Jung und Alt
Winsen (Luhe), 26. Oktober 2025 – Beim Digitalen Erlebnistag im Marstall Winsen drehte sich alles um moderne Technik, kreative Projekte und virtuelle Welten. Trotz des typischen Novemberwetters und einer insgesamt überschaubaren Besucherzahl zog insbesondere der Virtual-Reality-Stand zahlreiche Interessierte an – vor allem Familien mit ihren Kindern und Enkeln.
Eltern und Großeltern brachten ihre teils erstaunlich jungen Kinder in den Marstall, um gemeinsam digitale Technik auszuprobieren. Die Begeisterung war groß, als die Teilnehmenden mit den Meta Quest 9 und 10 Headsets in virtuelle Welten eintauchten. Gezeigt wurden von unserem ehrenamtlichen VR-Experten Götz Mensel der Meta Homescreen „Raumschiff“, die ZWB-App mit Dosenwerfen, die interaktive Marsumgebung „Back to Mars“ sowie das kreative Zeichenprogramm Open Brush, dessen farbenfrohe Ergebnisse online nachgesehen werden können.
Link: 3D models by pico1zwb – Sketchfab
Neben Virtual Reality präsentierten die Veranstalter weitere spannende Stationen: Eine Drohne sorgte für technisches Staunen, ein Video-Stop-Motion-Projekt lud zum Mitmachen ein, und auch ein Blick in die Vergangenheit durfte nicht fehlen – mit alten analogen Telefonen und einer kleinen Telefonanlage zum Ausprobieren.
Der VR-Bereich stand auf einer abgegrenzten Fläche von etwa drei mal drei Metern und funktionierte dank sorgfältiger Vorbereitung reibungslos. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich dort frei bewegen und in sicherer Umgebung in die digitale Welt eintauchen.
Mit dem Digitalen Erlebnistag bietet der Marstall Winsen allen Generationen die Möglichkeit, neue Technologien kennenzulernen und spielerisch zu erleben. Das positive Feedback der Teilnehmenden bestätigt: Virtuelle Realität kann Menschen aller Altersgruppen begeistern.
Hier spielt die Musik! – marstall-winsen-luhes Webseite!
Auszeichnung von der Körber-Stiftung
Hackathon in der Code Week 2025 – ein Interview
In den Herbstferien steht ein großer Hackathon in der Zukunftswerkstatt an.
Yannik, ein studentischer Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt, erzählt in diesem Interview alles, was du über den Hackathon wissen musst. Falls doch Fragen offen bleiben, melde dich gerne bei ihm (yannik.seidensticker@zukunftswerkstatt-buchholz.de).
Kim: Hey! Ich hab gehört, ihr plant einen ziemlich coolen Wettbewerb in den Herbstferien, irgendwas mit Robotern und Hackathon? Klingt spannend, aber ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung, was da genau passiert. Kannst du mir das mal erklären?
Yannik: Klar, gerne! Vom 22. bis 24. Oktober veranstalten wir in der Zukunftswerkstatt einen Hackathon im Rahmen der Code Week. Dabei bauen und programmieren Jugendliche in 2er-Teams ihre eigenen Roboter und zwar so, dass sie am Ende eine geheime Aufgabe lösen können.
Kim: Geheime Aufgabe? Was meinst du damit?
Yannik: Die Aufgabe wird erst ganz am Anfang des Wettbewerbs bekanntgegeben. So starten alle Teams bei null und müssen gemeinsam überlegen, wie sie ihren Roboter bauen und programmieren, damit er die Aufgabe lösen kann. Das ist super spannend und man lernt kreativ zu denken.
Kim: Klingt ziemlich herausfordernd! Muss man da schon ein Programmier-Profi sein?
Yannik: Nicht unbedingt Profi, aber Erfahrung ist hilfreich. Zum Beispiel, wenn du schon mal programmiert oder mit Technik gebastelt hast. Und keine Sorge: Es gibt Orientierungs-Workshops und Mentor:innen, die immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Kim: Okay, das ist gut. Und was ist, wenn ich keine teure Ausrüstung, wie zum Beispiel einen guten PC habe?
Yannik: Kein Problem! Alles, was du brauchst, also Bauteile, Laptops und sogar ein paar 3D-Drucker, stellen wir bereit. Du musst wirklich nur Motivation und Lust mitbringen.
Kim: Und kostet das was?
Yannik: Nein, die Teilnahme ist komplett kostenlos. Du musst dich nur vorher mit deinem Team anmelden.
Kim: Ah, perfekt! Ich bin ehrlich gesagt echt begeistert! Roboter bauen, im Team tüfteln, kreative Lösungen finden. Das klingt richtig cool. Und wie sieht es mit einem Preis für das Gewinnerteam aus?
Yannik: Für die besten Teams gibt’s am Ende eine kleine Überraschung.
Kim: Dann sag ich mal: Leute, meldet euch an! Hier geht es zur Anmeldung.
VR und Chemie
VR Workshop im Ferienprogramm Sommer 2025
23.Juli 2025
VR-Ferienworkshop in der Zukunftswerkstatt-Bericht einer Teilnehmerin
‘Mein Virtuelles Eltern-Kind-Ferienabenteuer in der Zukunftswerkstatt –Tauche ein in virtuelle Welten – Dein Einstieg in VR das Metaverse!
Gemeinsam kreativ in virtuelle Welten eintauchen– VR Metaverse für Kinder und Eltern!
So angekündigt wurde eine Ferien-Veranstaltung in der Zukunftswerkstatt Buchholz, durchgeführt und konzipiert von Götz Mensel ehrenamtlicher Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt Buchholz. Das klang zunächst nach einem recht harmlosen Abenteuer…
Also fragte ich meinen „Gamer“-Enkel Viggo, ob er Lust hätte, sich mit mir – seiner Großmutter – in dieses Abenteuer zu stürzen. Sein Kommentar: „Supermoderne VR-Brillen ausprobieren: Cool!!!“ Am 23. Juli war es soweit. Und nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es auch gleich „in die Vollen“. Das bedeutete: Zunächst wurde uns die Super-Hightech-VR-Brille erklärt, die wir mithilfe von zwei „Controllern“ in den Händen steuern sollten – intuitiv, wie unser Lehrer Götz uns versicherte. Für Viggo war das natürlich überhaupt kein Problem, er stieg sofort in die Praxis ein – und steigerte mal eben zum Einstieg seinen Highscore des letzten Spieles von Zuhause… Ich musste mir erstmal die Tasten-Funktionen einprägen, bevor ich mit einfachen (!?!) Übungen starten konnte. Doch – welche Überraschung: Nach kurzer Zeit gelang mir, ein paar Würfel auf einem virtuellen Tisch und sogar einen Tischtennisball mithilfe eines Schlägers umherzuschieben. Was für ein Erfolgserlebnis für ein virtuelles Greenhorn wie mich! Mein erstes verblüffendes Raumerlebnis folgte umgehend: mich mal eben aus einem – sehr realistisch aussehenden – Riesenfenster aus einer Raumstation beugen und auf eine Planetenoberfläche blicken. Ich muss nicht erzählen, dass ich Sorge hatte, hinauszukippen…
Nächste Übung: etwas Räumliches zeichnen und dabei mittendrin stehen… Ich verhedderte mich total in einer Treppe, die ich sonst auf dem Papier so mal eben schnell skizzieren kann… Aber es wurde noch heftiger: Anschließend zeichnete ich um mich herum riesige, farbige „psychedelische“ Spiralen, die auf einen großen Bildschirm übertragen wurden und so zur allgemeinen Erheiterung beitrugen. Übrigens: Viggo hat davon „mal eben“ einen Film aufgenommen – der Junge hat sich köstlich über mich amüsiert! Für ihn war das trotz seines jugendlichen Alters alles überhaupt kein Problem. Aber auch ich hatte einen Heidenspaß dabei… Die Zeit unseres kleinen Anfänger-Workshops war viel zu schnell vergangen, als Götz uns mit Mühe aus unseren persönlichen virtuellen Realitäten zu einem letzten gemeinsamen Erlebnis versammelte. Wir fanden uns wieder in einer von ihm fantasievoll gestalteten Umgebung an einem virtuellen Meeresufer mit sanft rollenden Wellen, sogar mit Sprachkontakt! Inzwischen konnte ich mich immerhin innerhalb eines virtuellen Raumes springend hin und herbewegen. An sich wollten wir uns am Strand auf gemütliche Sessel setzen, doch meine jugendlichen Mitspieler sprangen viel lieber auf den Bergen im Hintergrund herum. So endete unser Vormittag mit einem herzlichen Lachen! Auf dem Heimweg war ich in Gedanken noch bei diesem besonderen Event – und mir wurde Folgendes klar:
o Was für ein Erfolgserlebnis für meinen Enkel – endlich konnten „die Jungen“ mal etwas sehr viel besser als „wir Alten“!
o Und – so intensiv hatten Viggo und ich schon lange nicht mehr miteinander geredet…
Danke, Götz Mensel, für dieses wunderbare Ferienabenteuer!
Dagmar Hensing am 31. Juli 2025
WRO Deutschlandfinale 2025 – Team JoJaKu vertritt die Zukunftswerkstatt Buchholz