Im Rahmen der „Woche der beruflichen Bildung“ besuchte Staatssekretär Stephan Ertner des niedersächsischen Kultusministeriums am 19.03.2026 zusammen mit den Landtagsabgeordneten Jan Bauer (CDU) und Nadja Weippert (Bündnis 90/Die Grünen) die Zukunftswerkstatt Buchholz. Ziel des Besuchs war es, sich ein persönliches Bild von innovativen Ansätzen der praktischen Berufsorientierung zu machen.
Während des Termins erhielten die Besucher Einblicke in verschiedene Bildungsangebote, die gezielt darauf ausgerichtet sind, junge Menschen frühzeitig für Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Im Mittelpunkt standen dabei praxisnahe Formate, die theoretisches Wissen mit konkreter Anwendung verbinden.
Besonders beeindruckt zeigte sich Staatssekretär Ertner von der Arbeit einer Gruppe von Schülern des Luhe Gymnasiums Winsen, die eigenständig Miniroboter programmierten und dabei grundlegende Prinzipien der Informatik anwendeten. Im Rahmen des ESF geförderten Projekt „BO 2.0 – IT-Berufsorientierung mit Schwerpunkt auf Informationstechnologie“, erhalten die Jugendlichen einen ersten Einblick in verschiedene IT-Berufsfelder. „Die Stärkung der Berufsorientierung ist besonders wichtig, um den Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie in ihrer Berufsfindung unterstützen“, sagt Ertner. Diese nötigen praktischen Erfahrungen können in der Zukunftswerkstatt gesammelt werden „das Matching zwischen Schule, Wirtschaft und Handwerk wird hier in der Zukunftswerkstatt gelebt“, sagt Jan Bauer.
Ebenso wurde ein Grundschulprogramm vorgestellt, das sich spielerisch mit dem Thema Graphentheorie auseinandersetzt und bereits bei jüngeren Kindern das logische Denken fördert.
Der außerschulische Lernort versteht sich als Ergänzung zum regulären Schulunterricht und bietet vielfältige Möglichkeiten, Kompetenzen zu entdecken und auszubauen. Durch Projekte wie die Programmierung von Robotern oder die Einführung in komplexe mathematische Konzepte werden wichtige Zukunftskompetenzen gestärkt.
Die „Woche der beruflichen Bildung“ bietet landesweit Gelegenheit, erfolgreiche Initiativen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Bildung, Politik und Praxis zu fördern. Der Besuch unterstreicht die Bedeutung außerschulischer Lernorte als wichtigen Baustein für eine zukunftsorientierte Bildungslandschaft in Niedersachsen.


