Wir laden ein zur World Robot Olympiad in der Zukunftswerkstatt

Am 18.06.2022 zwischen 13:00 und 17:30h findet bei uns in der Zukunftswerkstatt ein Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad (WRO) in der Kategorie RoboMission Junior (Alter von 11 – 15 Jahren) statt.

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der das Ziel hat, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in Teams gemeinsam mit einem Coach an Aufgaben. Das diesjährige Motto der WRO lautet „My Robot – My Friend“. Die selbst zusammen gebauten kleinen LEGO-Roboter müssen Aufgaben auf einem etwa 3qm großen Parcours lösen (z.B. Objekte sortieren, Farben erkennen etc.). Dafür wird der Roboter am Wettbewerbstag zunächst aus allen Einzelteilen neu zusammengebaut und es gibt zusätzlich zu vorher bekannten Aufgaben eine Überraschungsaufgabe für alle Teams. In den Wertungsrunden werden dann Punkte für alle gelösten Aufgaben vergeben.

Das Siegerteam kann sich für das Deutschlandfinale im November in Chemnitz qualifizieren.

Das ist aber noch nicht alles! Zusätzlich zum Zuschauen beim WRO Wettbewerb können alle Besucher bei uns selbst ausprobieren, ob auch auf sie das Motto „My Robot – My Friend“ zutrifft. Für die Pausen zwischen den Wertungsrunden sind folgende Mitmachstationen aufgebaut:

  • Analoges Programmieren: Das Roboterlabyrinth
  • Ein Lego-Roboter mit Parcours passend zum WRO-Wettbewerb
  • Der humanoider Roboter PEPPER
  • Die DOBOT Magician Roboterarme.

 

Kommt vorbei! Ein Tag voller Neugier, Spaß und Robotik erwartet Euch und Eure Familien!

 

Zukunftswerkstatt Buchholz, Sprötzer Weg 33f, 21244 Buchholz

Schüler experimentieren Landeswettbewerb 2022

Bericht der Teilnehmer*innen Moa Behn und Louis Kahl

Hallo wir sind Moa und Louis,

nachdem wir den Regionalwettbewerb, der noch digital ablief, gewonnen hatten, durften wir am 28.04.2022 mit unserer Betreuerin Kirsten Lösch (ehrenamtliche Mitarbeiterin der Zukunftswerkstatt) zum Landeswettbewerb nach Einbeck fahren. Früh morgens ging es mit dem Auto von der Zukunftswerkstatt in Richtung Einbeck. Nach unserer Ankunft am PS. Speicher haben wir mit unseren Plakaten, die wir zuvor erstellt hatten, und unseren sonstigen Materialien unseren Stand aufgebaut. Nach einem kleinen Mittagessen auf der Dachterrasse des PS. Speichers wurde die Liste mit den Uhrzeiten der Jurygespräche ausgehängt. Wir entdeckten, dass wir direkt den ersten Termin um 14 Uhr hatten. Die Jury war sehr nett, zwar stellte die Jury nach unserem Vortrag schwierige Fragen, doch diese konnten wir gut beantworten. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten an einer Führung durch den PS. Speicher, der Fahrzeuge von 1812 bis heute beinhaltet, teilnehmen. Später wurden wir zum KWS-Werk gefahren und haben dort in der Kantine zu Abend gegessen. Am Ende des Tages wurden wir zur Jugendherberge in Nordheim gefahren und haben dort unsere Mitbewohner näher kennengelernt. Am zweiten Tag sind wir nach dem Frühstück wieder zum PS. Speicher gefahren und haben dort unser Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Um 14 Uhr war unser 2. Jurygespräch, diese lief ähnlich wie beim 1. Jurygespräch auch sehr gut. Den Rest des Tages hatten wir wieder Freizeit und sind mit unseren Mitbewohnern nach Einbeck gegangen, um die schöne Altstadt zu erkunden und ein Eis zu essen. Der Abend verlief wie am Vortag. Am dritten und letzten Tag fuhren wieder nach dem Frühstück zum PS. Speicher und konnten dort unser Projekt der Öffentlichkeit und unseren angereisten Eltern vorstellen. Um 13 Uhr war dann die Siegerehrung, bei der unser Kultusminister Herr Tonne drei Sonderpreise vergeben hat. Danach hat Frau Holle, die Wettbewerbsleiterin, zusammen mit der Jury des jeweiligen Fachgebiets, die restlichen Preise verteilt. Wir haben den 3. Platz im Bereich Chemie für unser Projekt bekommen. Die Jury lobte besonders die Sorgfalt, mit der wir unsere Versuche durchgeführt hatten und die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden, die wir zur Überprüfung unserer Versuchsergebnisse verwendeten. Am Ende der Veranstaltung haben wir noch unseren Stand abgebaut, uns von unseren Mitbewohnern verabschiedet und sind dann glücklich, aber auch müde nach Hause gefahren.

Zusammenfassend fanden wir die Veranstaltung sehr gut, da es uns viel Spaß gemacht hat unser Projekt vorzustellen, es viele Freizeitangebote gab und wir nette Leute kennengelernt haben.

Das Team der Zukunftswerkstatt gratuliert Moa und Louis sowie der Betreuerin Kirsten ganz herzlich zum Erfolg!

Zukunftswerkstatt unterstützt erfolgreich Teams bei Jugend forscht.

 

Ökologische Fleckentfernung, Katastrophenschutz im Vorgarten und ein Raketentriebwerk – mit diesen Themen gewannen Teilnehmer aus dem Landkreis Harburg, unterstützt von der Zukunftswerkstatt Buchholz, bei der Regionalausscheidung des aktuellen Jugend forscht-Wettbewerb. Zwei erstplatzierte Teams nehmen damit teil am folgenden Landeswettbewerb.

 

Louis Kahl und Moa Kathinka Behn von der IGS Buchholz machten den 1. Platz im Feld Schüler experimentieren (bis 14 Jahre) in der Kategorie Chemie. Unterstützt von der Ehrenamtlichen Kirsten Lösch von der Zukunftswerkstatt untersuchten sie, ob hartnäckige Flecken wie z.B. von Ketchup auch ohne Einsatz künstlicher Reinigungsmittel entfernt werden können. Ihre Empfehlung: Zitronensaft!

 

Klara Geissen und Merle Ernst vom Gymnasium Am Kattenberge fragten sich mit Blick auf die Überschwemmungskatastrophen des letzten Jahres, wie die Wasserspeicherfähigkeit von Böden erhöht werden kann. Ihr Ergebnis: Durch Beimengung des ökologisch unbedenklichen Stoffs Stockosorb in den Boden, können Gärten deutlich mehr Niederschlag im Boden halten und damit die Überflutungsgefahr reduzieren. Betreut vom Ehrenamtlichen Hans-Wolfgang Lüke von der Zukunftswerkstatt gewannen sie den 1. Platz in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.

 

Enno Schnackenberg, Auszubildender an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg, machte sich an den Bau eines Raketenantriebwerks. Ziel des Projekts war die Reduzierung der Kosten durch die Verwendung weithin verfügbarer Herstellungsprozesse. Dafür wurde für ein 1 kN Triebwerk eine Brennkammer konzipiert, welche sich durch Zerspanungs-und Fügeprozesse herstellen ließe. Dafür erreichte er, betreut durch die Hauptamtliche Heyka Buhmann von der Zukunftswerkstatt, in der Kategorie Technik den 2. Platz.

 

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Zukunftswerkstatt unterstützte Preisträger bei Deutschlands größtem Informatik-Schülerwettbewerb

Die Teilnahme hat sich gelohnt: 10 Teilnehmende von der 3. bis zur 12. Klasse aus Schulen des Landkreis Harburg hat die Zukunftswerkstatt Buchholz beim Informatik-Biber 2021 unterstützt und 4 Teilnehmer davon haben einen ersten Preis erreicht, zwei erreichten einen zweiten Platz und zwei einen dritten Rang. „Die Kids haben erfahren, wie viel Spaß Informatik macht. Wir hoffen, dass sie dranbleiben, denn Informatik ist eines der Schlüsselfächer für die Berufsbilder der Zukunft.“ sagte Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt, bei der Preisverleihung.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), eines von der Kultusministerkonferenz geförderten Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Rund 430.000 Schülerinnen und Schüler aus über 2.500 Bildungseinrichtungen hatten sich beteiligt und damit das zunehmende Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Informatik unter Beweis gestellt. Bei dem online durchgeführten Wettbewerb mussten 32 knifflige Biber-Aufgaben gelöst werden. Besonders erfreulich: Der Teilnahmeanteil der Mädchen lag bei 46 %. Der nächste Biber findet im November 2022 statt.

Die Vermittlung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gilt als zentrale Herausforderung im Bildungsbereich, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Woran liegt es, dass immer noch zu wenig Jungen und vor allem Mädchen ihre MINT-Interessen vertiefen und ihre berufliche Zukunft im MINT-Bereich wählen?

 

Um auf diese Frage praktische Antworten geben zu können, wollen die Zukunftswerkstatt Buchholz und die Leuphana Universität Lüneburg enger zusammenarbeiten. Am 2. Dezember wurde dazu in Hannover im Beisein von Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Gemeinsam werden beide Einrichtungen Lehrformate und -inhalte sowie deren Vermittlung analysieren und Handlungsempfehlungen erarbeiten. Die Zusammenarbeit von Universität und außerschulischem Lernort soll als Beispiel in der Lehrkräfteausbildung Niedersachsens dienen.

 

Konkret sollen Studierende auf Lehramt  die Möglichkeit erhalten, Projekte in der Zukunftswerkstatt zu gestalten und Forschungsarbeiten durchzuführen. Ziel ist es, gemeinsam innovative Formate wie z.B. digitale Lehrvermittlung, Erklärvideos oder Science Blogging zu entwickeln. Die Kooperation in Lehre und Forschung möchte man auch durch gemeinsame Bewerbung um Drittmittel und Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft verstärken.

 

Prof. Simone Abels, Vizepräsidentin Graduate School der Leuphana, Prof. Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt und Jan Bauer, 1. Vorsitzender des Fördervereins, waren sich mit dem Minister einig, dass beide Institutionen vom Austausch profitieren werden: Theorie und Praxis der Bildungsvermittlung würden sich durch forschenden Austausch in der Werkstatt zielgerichtet weiterentwickeln.

Das Beherrschen von neuen Medien wird immer deutlicher zu einer notwendigen Eigenschaft, um in unserer medienbasierten Gesellschaft barrierefrei am Gemeinschaftsleben teilhaben zu können.

 

Die Zukunftswerkstatt Buchholz und die Verdieck-Stiftung fühlen sich der Aufgabe, jungen Menschen die Teilhabe am modernen Leben durch Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zu ermöglichen, sehr verpflichtet.

 

Ab Winterhalbjahr 2021 möchte die Zukunftswerkstatt Buchholz in Zusammenarbeit mit der Verdieck-Stiftung dazu ein zusätzliches Angebot in einem neuen Format starten:

 

Den MEDIEN-Workshop

 

  • Medienkompetenz ist Ziel dieses Angebotes
  • Der Workshop ist nicht an ein Schuljahr gekoppelt, sondern wird zeitlich unbegrenzt angeboten.
  • Termine sind 14-tägig samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr.
  • Beginn ist der 2.10.2021
  • Das Angebot richtet sich an Personen ab 14 Jahre, also auch an erwachsene Teilnehmer*innen.
  • Teilnehmergebühr monatlich: bis 18 J. 3,-€, darüber 5,-€
  • Anmeldung über: zukunftswerkstatt-buchholz.de/programm

 

Hier soll eine Gruppe entstehen, die Wissen aufbaut, und später eigene Projekte umsetzt.

Ralf Verdieck und Marc Torney sind die Initiatoren dieses Projekts.

 

Beginnen werden die Teilnehmer*innen mit dem Erstellen und Editieren von Videofilmen. Schließlich muss jeder YouTube Beitrag erstmal als Videofilm erzeugt werden.

 

Techniken wie Videoaufnahme, Videoschnitt, Überblenden, Titel und Abspann, Audioaufnahme, Audiosynchronisation, Audiomischung, Export des fertigen Filmes in für das Medium erforderlichen Datenformat und andere Fertigkeiten werden vermittelt und geübt.

Leistungsfähige Soft- und Hardware steht in der Zukunftswerkstatt zur Verfügung.

 

Im weiteren Verlauf soll der Umgang mit YouTube, Vimeo und anderen Diensten vermittelt und geübt werden. Gefahren und Risiken aber auch möglichst viele der Möglichkeiten dieser Dienste werden diskutiert und bewusst gemacht.

Fachleute werden zu bestimmten Themen eingeladen, um die Gruppe weiterzubringen.

Zu gegebener Zeit wird die Gruppe einen YouTube Kanal einrichten.

Eine Zusammenarbeit mit anderen Gruppen mit ähnlichen Zielen über ZOOM ist vorgesehen.

Die Anwendung und Erstellung von Inhalten für AR und VR ist für einen späteren Zeitpunkt angedacht.

Die Oberschule Neu Wulmstorf wurde am 19. Juli als Kooperationspartner der Zukunftswerkstatt in Buchholz ausgezeichnet.

Schulleiterin Anja Krippner, didaktische Leitung Elke Sieker und Lehrerin Ines Thiemann nahmen gemeinsam mit Schüler*innen des Jahrganges 8 den Kooperationsvertrag und das Kooperationsschild für die Oberschule Neu Wulmstorf entgegen. „Wir freuen uns, dass es im Landkreis Harburg einen außerschulischen Lernort gibt, der der Schülerschaft MINT-Bildung praxisnah, anschaulich und verstehbar macht“, erklärt Lehrerin Ines Thiemann. Seit drei Jahren nehmen Schüler*innen der OBS Neu Wulmstorf an MINT-Projekten zur Berufsorientierung erfolgreich teil. Durch individualisierte Projektarbeit erfahren sie Arbeitsweisen verschiedener MINT-Berufe. Auch in diesem Schuljahr haben sich sechs Schüler*innen mit Themen wie „Lichteffekte“ und „Phyphox“ engagiert auseinandergesetzt. Geschäftsführer Prof. Wolfgang Bauhofer überreichte den stolzen Schüler*innen nach der erfolgreichen Präsentation ihrer Ergebnisse bei der digitalen Abschlussveranstaltung ihre Zertifikate.

Als Kooperationsschule eröffnen sich für die OBS Neu Wulmstorf weitere interessante MINT-Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt künftig umgesetzt werden können. Durch tatkräftige Unterstützung von Projektmitarbeiterin Imke Bluschke können Schüler*innen der Oberschule im kommenden Schuljahr im naturwissenschaftlichen Unterricht in der Zukunftswerkstatt Themen zur nachhaltigen Entwicklung forschend erarbeiten.

„Wir freuen uns auf den Ausbau der Kooperation mit der Zukunftswerkstatt in Buchholz und sind schon ganz gespannt auf weitere MINT-Projektangebote“, so Schulleiterin Anja Krippner.