Astronomen des Albert-Einstein Gymnasiums und der Zukunftswerkstatt Buchholz erhalten Förderpreis der Reiff-Stiftung

Die Schulsternwarte des Albert-Einstein-Gymnasiums Buchholz und die “Astro-Box” der Zukunftswerkstatt haben einen Förderpreis der Reiff-Stiftung in Höhe von 2.000 Euro erhalten. Mit dem Preisgeld in Höhe von 2.000 €uro soll ein moderner Spezialspiegel für das große 40 Zentimeter-Teleskop der Sternwarte Holm-Seppensen angeschafft werden.

Seit 2009 zeichnet die in Heidelberg ansässige Reiff-Stiftung zur Förderung der Amateur- und Schulastronomie herausragende Schul-Projekte und astronomische Aktivitäten in Schule und Kindergarten mit Geldpreisen aus.

Die Jury würdigte das auf höchstem Niveau ausgerichtete Projekt. Die Teilnehmer:innen der Sternwarte und der “Astro-Box”  beschäftigen sich mit der Bündelung von Informationen aus  Leuchtpunkten im Nachthimmel. Unterstützt werden die Teilnehmer:innen von den Astronomen Martin Falk und Dr. Stefan Naler.

Am 11.07.2022 wurde Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bereits im Jahre 2012 begann er seine Arbeit als Stiftungsratsvorsitzender in der Zukunftswerkstatt. 2015 wurde er dann als wissenschaftlicher Leiter eingestellt und im April 2017 übernahm er die Geschäftsführung der Zukunftswerkstatt.

In diesen Jahren optimierte und ergänzte Wolfgang Bauhofer die Arbeit der Zukunftswerkstatt gewinnbringend. Unter anderem etablierte er den Baustein „Berufsorientierungsprojekte“ in der täglichen Arbeit. Er setzte sich außerdem für einen Förderantrag bei der Körber-Stiftung ein, der dafür sorgte, dass die Zukunftswerkstatt als „MINT-Region“ ausgezeichnet wurde. Dies öffnete uns viele weitere Türen zu verschiedenen MINT-Netzwerkpartnern.

Und nun, im Juli 2022, hat er die Geschäftsführung an Dr. Lisa Stinken-Rösner und Imke Bluschke (kaufmännische Leitung) abgegeben.

Am Montag, den 11.07.2022 wurde die Verabschiedung von Wolfgang Bauhofer gebührend gefeiert. Heiner Schönecke, MdL, die Vorstandsmitglieder und die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen würdigten dabei seine Arbeit mit vielen lieben Worten, Wünschen und Geschenken. Jan Bauer, Vorstand des Fördervereins Zukunftswerkstatt, führte an diesem Nachmittag durch das Programm.

Wir wünschen dir, lieber Wolfgang, alles, alles Gute für deine Zukunft und freuen uns immer über einen Besuch von dir in der Zukunftswerkstatt!

 

Das war ein Tag! Der Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad hat am 18.06.2022 erfolgreich in der Zukunftswerkstatt stattgefunden.

Drei Teams konnten in vier Wertungsrunden ihr Können beim Programmieren von Robotern beweisen. Am Ende gewann das Team “JLL” (Jannis, Luc und Leif). Sie lösten damit ihr Ticket für das Deutschlandfinale am 17.09 und 18.09.2022 in Chemnitz. Den zweiten Platz belegte das Team “FutureRobots” (Levin und Leonard) und knapp dahinter lag das Team “RobotHeroes” (Josefine, Jennifer und Darina).

Wir gratulieren allen drei Teams ganz herzlich zur Teilnahme an dem Wettbewerb und wünschen weiterhin viel Spaß beim Programmieren!

Neben den Wertungsrunden gab es für Besucher*innen an diesem Tag außerdem die Möglichkeit an verschiedenen Mitmachstationen mehr über Roboter und das Programmieren zu lernen.

Ein großer Dank geht an Lukas Plümper vom Verein “Technik begeistert”, der uns bei der Organisation unterstützt hat und an unsere ehrenamtlichen Schiedsrichter Matthias, Jens, Detlef und Tobias, die die Wertungsrunden und Bauphasen den ganzen Tag akkurat überwacht haben!

 

 

 

 

 

 

 

Schüler experimentieren Landeswettbewerb 2022

Bericht der Teilnehmer*innen Moa Behn und Louis Kahl

Hallo wir sind Moa und Louis,

nachdem wir den Regionalwettbewerb, der noch digital ablief, gewonnen hatten, durften wir am 28.04.2022 mit unserer Betreuerin Kirsten Lösch (ehrenamtliche Mitarbeiterin der Zukunftswerkstatt) zum Landeswettbewerb nach Einbeck fahren. Früh morgens ging es mit dem Auto von der Zukunftswerkstatt in Richtung Einbeck. Nach unserer Ankunft am PS. Speicher haben wir mit unseren Plakaten, die wir zuvor erstellt hatten, und unseren sonstigen Materialien unseren Stand aufgebaut. Nach einem kleinen Mittagessen auf der Dachterrasse des PS. Speichers wurde die Liste mit den Uhrzeiten der Jurygespräche ausgehängt. Wir entdeckten, dass wir direkt den ersten Termin um 14 Uhr hatten. Die Jury war sehr nett, zwar stellte die Jury nach unserem Vortrag schwierige Fragen, doch diese konnten wir gut beantworten. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten an einer Führung durch den PS. Speicher, der Fahrzeuge von 1812 bis heute beinhaltet, teilnehmen. Später wurden wir zum KWS-Werk gefahren und haben dort in der Kantine zu Abend gegessen. Am Ende des Tages wurden wir zur Jugendherberge in Nordheim gefahren und haben dort unsere Mitbewohner näher kennengelernt. Am zweiten Tag sind wir nach dem Frühstück wieder zum PS. Speicher gefahren und haben dort unser Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Um 14 Uhr war unser 2. Jurygespräch, diese lief ähnlich wie beim 1. Jurygespräch auch sehr gut. Den Rest des Tages hatten wir wieder Freizeit und sind mit unseren Mitbewohnern nach Einbeck gegangen, um die schöne Altstadt zu erkunden und ein Eis zu essen. Der Abend verlief wie am Vortag. Am dritten und letzten Tag fuhren wieder nach dem Frühstück zum PS. Speicher und konnten dort unser Projekt der Öffentlichkeit und unseren angereisten Eltern vorstellen. Um 13 Uhr war dann die Siegerehrung, bei der unser Kultusminister Herr Tonne drei Sonderpreise vergeben hat. Danach hat Frau Holle, die Wettbewerbsleiterin, zusammen mit der Jury des jeweiligen Fachgebiets, die restlichen Preise verteilt. Wir haben den 3. Platz im Bereich Chemie für unser Projekt bekommen. Die Jury lobte besonders die Sorgfalt, mit der wir unsere Versuche durchgeführt hatten und die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden, die wir zur Überprüfung unserer Versuchsergebnisse verwendeten. Am Ende der Veranstaltung haben wir noch unseren Stand abgebaut, uns von unseren Mitbewohnern verabschiedet und sind dann glücklich, aber auch müde nach Hause gefahren.

Zusammenfassend fanden wir die Veranstaltung sehr gut, da es uns viel Spaß gemacht hat unser Projekt vorzustellen, es viele Freizeitangebote gab und wir nette Leute kennengelernt haben.

Das Team der Zukunftswerkstatt gratuliert Moa und Louis sowie der Betreuerin Kirsten ganz herzlich zum Erfolg!

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Zukunftswerkstatt unterstützte Preisträger bei Deutschlands größtem Informatik-Schülerwettbewerb

Die Teilnahme hat sich gelohnt: 10 Teilnehmende von der 3. bis zur 12. Klasse aus Schulen des Landkreis Harburg hat die Zukunftswerkstatt Buchholz beim Informatik-Biber 2021 unterstützt und 4 Teilnehmer davon haben einen ersten Preis erreicht, zwei erreichten einen zweiten Platz und zwei einen dritten Rang. „Die Kids haben erfahren, wie viel Spaß Informatik macht. Wir hoffen, dass sie dranbleiben, denn Informatik ist eines der Schlüsselfächer für die Berufsbilder der Zukunft.“ sagte Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt, bei der Preisverleihung.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), eines von der Kultusministerkonferenz geförderten Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Rund 430.000 Schülerinnen und Schüler aus über 2.500 Bildungseinrichtungen hatten sich beteiligt und damit das zunehmende Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Informatik unter Beweis gestellt. Bei dem online durchgeführten Wettbewerb mussten 32 knifflige Biber-Aufgaben gelöst werden. Besonders erfreulich: Der Teilnahmeanteil der Mädchen lag bei 46 %. Der nächste Biber findet im November 2022 statt.

Die Vermittlung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gilt als zentrale Herausforderung im Bildungsbereich, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Woran liegt es, dass immer noch zu wenig Jungen und vor allem Mädchen ihre MINT-Interessen vertiefen und ihre berufliche Zukunft im MINT-Bereich wählen?

 

Um auf diese Frage praktische Antworten geben zu können, wollen die Zukunftswerkstatt Buchholz und die Leuphana Universität Lüneburg enger zusammenarbeiten. Am 2. Dezember wurde dazu in Hannover im Beisein von Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Gemeinsam werden beide Einrichtungen Lehrformate und -inhalte sowie deren Vermittlung analysieren und Handlungsempfehlungen erarbeiten. Die Zusammenarbeit von Universität und außerschulischem Lernort soll als Beispiel in der Lehrkräfteausbildung Niedersachsens dienen.

 

Konkret sollen Studierende auf Lehramt  die Möglichkeit erhalten, Projekte in der Zukunftswerkstatt zu gestalten und Forschungsarbeiten durchzuführen. Ziel ist es, gemeinsam innovative Formate wie z.B. digitale Lehrvermittlung, Erklärvideos oder Science Blogging zu entwickeln. Die Kooperation in Lehre und Forschung möchte man auch durch gemeinsame Bewerbung um Drittmittel und Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft verstärken.

 

Prof. Simone Abels, Vizepräsidentin Graduate School der Leuphana, Prof. Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt und Jan Bauer, 1. Vorsitzender des Fördervereins, waren sich mit dem Minister einig, dass beide Institutionen vom Austausch profitieren werden: Theorie und Praxis der Bildungsvermittlung würden sich durch forschenden Austausch in der Werkstatt zielgerichtet weiterentwickeln.

Das Beherrschen von neuen Medien wird immer deutlicher zu einer notwendigen Eigenschaft, um in unserer medienbasierten Gesellschaft barrierefrei am Gemeinschaftsleben teilhaben zu können.

 

Die Zukunftswerkstatt Buchholz und die Verdieck-Stiftung fühlen sich der Aufgabe, jungen Menschen die Teilhabe am modernen Leben durch Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zu ermöglichen, sehr verpflichtet.

 

Ab Winterhalbjahr 2021 möchte die Zukunftswerkstatt Buchholz in Zusammenarbeit mit der Verdieck-Stiftung dazu ein zusätzliches Angebot in einem neuen Format starten:

 

Den MEDIEN-Workshop

 

  • Medienkompetenz ist Ziel dieses Angebotes
  • Der Workshop ist nicht an ein Schuljahr gekoppelt, sondern wird zeitlich unbegrenzt angeboten.
  • Termine sind 14-tägig samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr.
  • Beginn ist der 2.10.2021
  • Das Angebot richtet sich an Personen ab 14 Jahre, also auch an erwachsene Teilnehmer*innen.
  • Teilnehmergebühr monatlich: bis 18 J. 3,-€, darüber 5,-€
  • Anmeldung über: zukunftswerkstatt-buchholz.de/programm

 

Hier soll eine Gruppe entstehen, die Wissen aufbaut, und später eigene Projekte umsetzt.

Ralf Verdieck und Marc Torney sind die Initiatoren dieses Projekts.

 

Beginnen werden die Teilnehmer*innen mit dem Erstellen und Editieren von Videofilmen. Schließlich muss jeder YouTube Beitrag erstmal als Videofilm erzeugt werden.

 

Techniken wie Videoaufnahme, Videoschnitt, Überblenden, Titel und Abspann, Audioaufnahme, Audiosynchronisation, Audiomischung, Export des fertigen Filmes in für das Medium erforderlichen Datenformat und andere Fertigkeiten werden vermittelt und geübt.

Leistungsfähige Soft- und Hardware steht in der Zukunftswerkstatt zur Verfügung.

 

Im weiteren Verlauf soll der Umgang mit YouTube, Vimeo und anderen Diensten vermittelt und geübt werden. Gefahren und Risiken aber auch möglichst viele der Möglichkeiten dieser Dienste werden diskutiert und bewusst gemacht.

Fachleute werden zu bestimmten Themen eingeladen, um die Gruppe weiterzubringen.

Zu gegebener Zeit wird die Gruppe einen YouTube Kanal einrichten.

Eine Zusammenarbeit mit anderen Gruppen mit ähnlichen Zielen über ZOOM ist vorgesehen.

Die Anwendung und Erstellung von Inhalten für AR und VR ist für einen späteren Zeitpunkt angedacht.

Die Oberschule Neu Wulmstorf wurde am 19. Juli als Kooperationspartner der Zukunftswerkstatt in Buchholz ausgezeichnet.

Schulleiterin Anja Krippner, didaktische Leitung Elke Sieker und Lehrerin Ines Thiemann nahmen gemeinsam mit Schüler*innen des Jahrganges 8 den Kooperationsvertrag und das Kooperationsschild für die Oberschule Neu Wulmstorf entgegen. „Wir freuen uns, dass es im Landkreis Harburg einen außerschulischen Lernort gibt, der der Schülerschaft MINT-Bildung praxisnah, anschaulich und verstehbar macht“, erklärt Lehrerin Ines Thiemann. Seit drei Jahren nehmen Schüler*innen der OBS Neu Wulmstorf an MINT-Projekten zur Berufsorientierung erfolgreich teil. Durch individualisierte Projektarbeit erfahren sie Arbeitsweisen verschiedener MINT-Berufe. Auch in diesem Schuljahr haben sich sechs Schüler*innen mit Themen wie „Lichteffekte“ und „Phyphox“ engagiert auseinandergesetzt. Geschäftsführer Prof. Wolfgang Bauhofer überreichte den stolzen Schüler*innen nach der erfolgreichen Präsentation ihrer Ergebnisse bei der digitalen Abschlussveranstaltung ihre Zertifikate.

Als Kooperationsschule eröffnen sich für die OBS Neu Wulmstorf weitere interessante MINT-Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt künftig umgesetzt werden können. Durch tatkräftige Unterstützung von Projektmitarbeiterin Imke Bluschke können Schüler*innen der Oberschule im kommenden Schuljahr im naturwissenschaftlichen Unterricht in der Zukunftswerkstatt Themen zur nachhaltigen Entwicklung forschend erarbeiten.

„Wir freuen uns auf den Ausbau der Kooperation mit der Zukunftswerkstatt in Buchholz und sind schon ganz gespannt auf weitere MINT-Projektangebote“, so Schulleiterin Anja Krippner.